...der Newsletter von WIGWAM Naturreisen & Expeditionen

GIBT ES „COWBOYS“ IN SÜDAMERIKA?

... man nennt sie „GAUCHOS“. Wenn man „Gaucho“ hört, denkt man zuerst an wilde Kerle mit ernsten und vergerbten Gesichtszügen, die erahnen lassen, wie hart das Leben in der menschenfeindlichen und vom Wind und Wetter gepeitschten Pampa Südamerikas ist. Aber irgendwie denkt man auch ganz romantisch an „Cowboys“ und die unglaubliche Freiheit, die so ein gestandener Mann wohl spürt, wenn er mit seinem Pferd über die Steppe reitet und wagemutig frei lebende Rinder einfängt.
Aber das Leben der Gauchos, also der „Cowboys von Südamerika“ war früher und ist teilweise heute noch alles andere als leicht. Da gehört schon eine gehörige Portion Härte und Idealismus dazu, um diesen Job durchstehen zu können. Ein warmer „Cafecito“ in einer „Pulperia“ (Dorfladen) ist da schon ein absoluter Luxus. Große Ansprüche dürfen die Gauchos nicht stellen. Schließlich sind sie die meiste Zeit des Tages und bei Wind und Wetter in der freien Natur. Und das soll was heißen, in der schier endlosen Steppe Argentiniens oder im rauen „Land des Windes“ in Patagonien.

Die Arbeit der Gauchos:
Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert gab es in der Weite der Pampa tausende verwilderter Rinder, die von Landbesitzern mit Erlaubnis gefangen und geschlachtet werden durften. Diese Arbeit übernahmen die geschickten Gauchos, die darin geübt waren, wilde Rinder einzufangen. Ihr einziges Hab und Gut waren ihr Pferd sowie ihre Kleidung und ihre einzige Gesellschaft die Familie und Freunde der Ladenkneipe „Pulperia“. Ihren Lebensunterhalt verdienten sie sich mit kleinen Geschäften mit Leder und Trockenfleisch.
Als Buenos Aires gegründet wurde, wurden die Landstriche Argentiniens in „Estancias“ (festgelegte Landstriche) aufgeteilt. Da der Bestand der wilden Rinder schrumpfte, gab der Gaucho sein Nomadenleben auf und arbeitete von nun an zusammen mit Sklaven für die Estancieros (Eigentümer der Estancias).
Seit dem 19. Jahrhundert leben die Gauchos meist auf der Estancia und übernehmen dort verschiedenste Arbeiten. Den Stolz, ihre Leidenschaft für die Freiheit und ihre Verbundenheit mit der einzigartigen Natur lassen sich die „Cowboys Südamerikas“ aber bis heute nicht nehmen....

Möchten Sie auch ein bisschen von dieser Freiheit spüren, die unser Alltag kaum zulässt? Dann kommen Sie mit nach Südamerika...

Mit unserem Gaucho-Truck durch´s Land der Gauchos

Um in den einsamen Gegenden Südamerikas möglichst unabhängig unterwegs sein zu können, hatten wir die Idee, Spezialfahrzeuge zu bauen.
Den Namen „Gaucho-Truck“ haben die Fahrzeuge von uns bekommen, weil sie sich mindestens genauso gut durch die rauen Gegenden „schlagen“ wie die Gauchos mit ihren Pferden. Mit unseren Trucks können Sie über alle Grenzen hinweg mit einem einzigen Fahrzeug unterwegs sein.

Das Chassis stammt von einem robusten Mercedes LKW und die Innenkabine ist ausgestattet mit 14 bequemen Reisebussitzen und einer kleinen Bordküche. Mit Herd, Kühlschrank und heißem Wasser gelingt die Zubereitung von Picknicks bei Pausen in der freien Natur. Außerdem werden einige Mountainbikes zur freien Benutzung mitgeführt und für lange Fahrstrecken steht eine kleine Bordbibliothek zur Verfügung. Mit dem Gaucho-Truck sind Sie überall gut unterwegs, egal ob in der Weite Patagoniens, auf der legendären Ruta 40, in der Atacama-Wüste oder über hohe Andenpässe im Altiplano von Argentinien, Bolivien und Peru.

FOLGENDE REISEN BIETEN WIR MIT DEM GAUCHO-TRUCK AN:

Durch die unterschiedlichen Klimazonen Südamerikas haben wir die Möglichkeit zu jeder Jahreszeit in den verschiedensten Regionen Südamerikas Truckreisen anzubieten. Von Oktober bis April findet man in Patagonien & Feuerland die beste Reisezeit und von April bis Oktober lassen sich die Regionen Nordargentinien, Nordchile, Peru und Bolivien am besten erleben. 

Land des Windes - Patagonien
Aktive Patagonienreise von Santiago de Chile bis nach Ushuaia auf Feuerland, Torres del Paine Nationalpark und Perito Moreno Gletscher.

Patagonia Austral - Patagonien
Naturreise durch Patagonien, Halbinsel Valdez sowie das Argentinische Seengebiet in die Gegend um Bariloche.

Anden, Altiplano & Atacama
Mit dem Gaucho-Truck über die Anden - Lauca NP, La Paz, TiticacaseeSalar de Uyuni und Mendoza. 

Wilder Westen Südamerikas
Einzigartige Reise zu den Naturwundern von Chile, Argentinien & Bolivien. Salzsee Salar de Uyuni, Humahuaca, Talampaya NP.

Peru & Atacama
Vom Inkareich Perus in die trockenste Wüste der Welt, die Atacama-Wüste. Machu Picchu, der Colca Canyon und die „weiße Stadt“ Arequipa.

BESONDERE HIGHLIGHTS UNSERER TRUCK-REISEN SÜDAMERIKAS

Perito Moreno Gletscher
Und plötzlich stehen Sie vor ihm – dem riesigen Perito Moreno Gletscher. Eine 5 km lange und 60 m über dem Seespiegel hohe Eisfront stösst langsam vor, getrieben von einer Gletscherzunge, deren Eisfläche sich am Horizont verliert. Plötzlich hört man ein lautes Krachen und Knarzen – alle Augen richten sich auf den Gletscherabbruch um das sogenannte „Kalben“ des Gletschers (Abbruch von Eisbrocken ins Wasser) live zu

beobachten.... Ein Augenblick, den Sie sicherlich nie vergessen werden! Durch dieses  Spektakel und die gute Erreichbarkeit wurde dieser Gletscher weltbekannt. Ausgangspunkt für die Besichtigung des Gletschers ist El Calafate. Das malerisch gelegene und sympathische Städtchen lädt zum Bummeln und entspannen ein.

Nationalpark Torres del Paine
Der Nationalpark Torres del Paine ist einer der bekanntesten Nationalparks in Chile, gelegen im Süden des Landes um die Berggruppe der Cordillera del Paine und liegt rund 140 km nördlich der Stadt Puerto Natales. Für jeden Patagonien-Reisenden ist diese fast schon unwirkliche Bergwelt mit den mächtigen Granitzacken, den wilden Guanakos (Lama-Art) und Nandus (Straußen-vögel) auf jeden Fall ein unvergessliches Highlight. Die

„Cuernos del Paine“ sind das Wahrzeichen Patagoniens. Auf verschiedenen Wanderwegen lässt sich die wilde und zerfurchte Landschaft mit hellblauen Gletscherseen, Wasserfällen, windzerzausten Bäumen und zackigen Gipfeltürmen erkunden und genießen.

Atacama Wüste - Chile
Wenn man die Frage stellen würde, wo denn die trockenste Wüste der Erde liegt, würde man wohl nicht gleich an Südamerika denken, oder? Die Atacama-Wüste liegt im Norden von Chile umrahmt von hohen Vulkanriesen mit über 5.000m Höhe. Regen und Schnee löst Salz der umliegenden Vulkane und spült es in die Niederungen der Wüste. Hier verdampft das Wasser und riesige Salzpfannen bilden sich, in denen Flamingos nach Krebsen 

suchen. Vorsichtige Blicke der Vicuñas (wilde Lama-Art) begleiten unsere Ausflüge zu dampfenden Quellen, ins spektakuläre Valle de la Luna mit hohen Sanddünen und grün schimmernden Lagunen. Inmitten dieser unwirklichen Welt liegt die Oase „San Pedro de Atacama“. Der Ort eignet sich hervorragend um die Gegend zu erkunden und sich zu erholen.

Vulkan Villarrica
Er wird auch als „Schönster Vulkan Chiles“ bezeichnet. Der kegelförmige Vulkan „Villarrica“ mit seinen 2.840m Höhe ist schon von weitem zu sehen und überragt die umliegenden Araukarien-Wälder, welche die Landschaft prägen. Am Fuße des Vulkans liegt das Städtchen Pucon - ein wahres Eldorado für Freizeitmöglichkeiten. Der Nationalpark Huerquehue eignet sich hervorragend für ausgedehnte Wanderungen.

WUSSTEN SIE SCHON...?

Der Andenkondor ist der größte Greifvogel Südamerikas mit einer Flügelspannweite von über 3 Metern. Er ist ein ausgezeichneter Segler und kann Flughöhen von bis zu 7000 Metern erreichen. Beheimatet ist der Kondor in den Gebirgsketten der Anden von Venezuela bis Feuerland und man hat gute Chancen die Flugkünstler dort zu beobachten.

WIR STELLEN VOR

Reiseleiterin Silke Möckel

Unsere Reiseleiter in Südamerika
... sind fasziniert von der landschaftlichen und kulturellen Vielfalt Südamerikas. Gebürtig in Deutschland und Österreich, leben und reisen sie seit vielen Jahren in Südamerika und führen nahezu alle unsere Südamerika Reisen. Von den Gletschern und Fjorden Patagoniens über die Wüstenregionen des Andenhochlandes bis zum Inka Zentrum Cuzco und Machu Picchu.

Reiseleiter Michael Blendinger

Unter anderem freuen sich Olaf Liebhardt, Frank Reinkens, Eliza Schraml, Elmar Heimes, Michael Blendinger, Alex Koller und Silke Möckel darauf, Ihnen „ihren“ Kontinent Südamerika näher zu bringen und Sie auf die großen und kleinen Naturwunder aufmerksam zu machen. Sie sind für uns seit vielen Jahren als Reiseleiter im Einsatz. Ihr Fachwissen und umfangreiche Landeskenntnis setzen sie in souveräne Reiseleitungen und tolle Reiseerlebisse für unsere Gäste um.

 

Um ruhig zu sein, muss der Mensch nicht denken, sondern träumen
- Johann Jacob Engel  -

 

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