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PU’UHONUA O HONAUNAU

Lange bevor Hawaii für seinen entspannten Lebensstil bekannt wurde, lebten die Hawaiianer unter harten Gesetzen. Nicht nur, dass Diebstahl, Körperverletzung und Mord verboten waren, einfache Leute durften auch dem Häuptling nicht zu nahe kommen, seine Besitztümer nicht berühren oder in seinem Schatten oder seinen Fußstapfen laufen. Jeder Lebensbereich war durch diese Regeln betroffen. So durften auch Männer und Frauen nicht gemeinsam an einem Tisch essen.

Die Strafe für den Bruch eines heiligen „kapu“ (Tabu), war die Hinrichtung, denn die Ureinwohner glaubten, dass das Begehen eines „kapus“ eine Beleidigung der Götter wäre und die Götter die Verstöße scharf bestrafen würden, in Form von Lava-Eruptionen, Flutwellen, Hungersnöten und Erdbeben. Weil diese Strafe alle treffen würde, wurden die Gesetzesbrecher verfolgt und es gab nur wenige Orte, an denen sie Zuflucht finden konnten: die schwer zugänglichen Pu’uhonua, die es auf einigen Inseln gab. Dort konnte den Flüchtigen von einem „kahuna“ (einer Art Priester) in einer langwierigen Absolutionszeremonie vergeben werden und er konnte wieder als normales Mitglied der Gesellschaft leben. Während Kriegszeiten dienten die Pu’uhonua auch als Zufluchtsort für Kinder, Alte, Kranke und besiegte Soldaten, die bis zum Ende des Krieges hier in Sicherheit waren. Auch wenn diese strengen Gesetze 1819 vom König Kamehameha dem 2. abgeschafft wurden, ist der Ort nach wie vor eine heilige Stätte für die Hawaiianer.

Das Pu’uhonua O Honaunau auf Big Island ist die berühmteste und am besten erhaltene Zufluchtsstätte in Hawaii. 1961 zum Nationalpark ernannt, das beinhaltet 182 Hektar große Gelände das Pu’uhonua und ein großes archäologisches Gelände, mit Tempelpodesten, königlichem Fischteich und Ruinen eines Dorfes.

HAWAII – MEHR ALS NUR STRAND

Schwarze Strände, Mondlandschaft, Regenwälder und Sumpflandschaften sind normalerweise nicht die Dinge, an die man bei „Hawaii“ sofort denkt. Eher an Blumenketten, weiße Strände und „Aloha!“. Aber Hawaii hat weitaus mehr zu bieten und bei unserer Wanderreise wollen wir Ihnen das „andere Hawaii“ näher bringen und abseits der großen Touristenströme vier der Inseln erkunden: Molokai, Kauai, Big Island und Maui. Dabei wird nicht nur ein aktiver Vulkan

aus der Nähe bewundert, sondern auch durch den Regenwald zu verborgenen Wasserfällen gewandert, am Strand entspannt und man lernt von Einheimischen wie man eine Kokosnuss öffnet und nach hawaiianischer Art gefischt wird.

FOLGENDE REISEN BIETEN WIR IHNEN AUF HAWAII AN

Wanderparadies der Südsee
Wanderreise auf vier Inseln Hawaiis mit großteils Übernachtungen im Zelt, abwechslungsreichen Wanderungen, aktivem Vulkanismus in nächster Nähe und trotzdem Zeit und Ruhe für dieses Paradies.

BESONDERE HIGHLIGHTS UNSERER HAWAII REISE

Waimea Canyon
Der von Mark Twain als „Canyon des Pazifiks“ bezeichnete Canyon erinnert in Form und Farbenvielfalt an den Grand Canyon in Arizona, ist nicht minder beeindruckend und strahlt je nach Sonneneinstrahlung in verschiedenen Farben.
Nicht weit davon entfernt kommt man an den regenreichsten Punkt der Erde „Waialeale“ mit bis zu 12.000 mm Niederschlag pro Jahr,

was in etwa dem zehnfachen der Niederschläge in München entspricht. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die unheimliche Sumpflandschaft des „Alakai Swamp“ an den Canyon anschließt und es ist ein ganz und gar unvergessliches, untypisch hawaiianisches Erlebnis, dort hindurch zu spazieren und viele einzigartige Vogel- und Pflanzenarten beobachten zu können.

Volcano Nationalpark
Erleben Sie Vulkane aus nächster Nähe. Der Gasgehalt der hawaiianischen Lava ist sehr gering, daher kommt es hier praktisch nie zu gefährlichen Explosionen, sondern lediglich zu sanften Eruptionen. Das macht den Volcano Nationalpark zum perfekten Ort für die Vulkanforschung, die dort international betrieben wird.
Man kann dort den Kilauea, den am längsten permanent aktiv eruptierenden

Vulkan, bestaunen, der von den Einheimischen als „drive-in-Volcano“ betitelt wird, da man mit dem Auto direkt in den Vulkankessel fahren kann – sofern keine giftigen Gase aus dem Krater steigen.
Für die Hawaiianer hat noch ein anderer Vulkan des Nationalparks eine besondere Bedeutung: der Halemaumauvulkan, dessen Durchmesser 800m beträgt, denn dort lebt der Sage nach die Vulkan- und Feuergöttin Pele, die sich dort vor Ihrer Schwester, der Meeresgöttin, versteckt und von Zeit zu Zeit Feuer spuckt.

Haleakala Nationalpark
Der namensgebende Vulkan für diesen Nationalpark, der Haleakala, hat den größten schlafenden Vulkankrater der Welt, der 1790 das letzte Mal ausgebrochen ist.
Haleakala ist hawaiianisch für „Haus der Sonne“, da der Halbgott Maui der Legende nach die Sonne dort eingesperrt hat um den Verlauf der Sonne zu verlangsamen und somit den Tag zu verlängern. Diese Legende wird wohl den atemberaubenden und

unvergleichlichen Sonnenauf- und untergängen geschuldet sein, die man dort fast täglich beobachten kann. Aber auch zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang bietet der Nationalpark die weltweit beste Möglichkeit um den Sternenhimmel zu genießen, da es meist klar, trocken, windstill und abseits von Großstädten gelegen ist und somit nicht nur für Wissenschaftler ein idealer Standpunkt.

WUSSTEN SIE.....

Humuhumunukunukuapua’a ist die Bezeichnung für den offiziellen Staatsfisch von Hawaii. Ja, Hawaii hat einen offiziellen Staatsfisch mit so kompliziertem Namen, und das, obwohl das hawaiianische Alphabet aus nur 12 Buchstaben besteht.

WIR STELLEN VOR

Stefan Kalenka
Als gelernter Hotelfachmann ist er als echter „Outdoor Mensch“ und Surflehrer lieber mit Ihnen in Hawaii unterwegs. Erfahren, naturverbunden und engagiert wird er Ihnen die Inseln näher bringen.

 

„Für mich kommt der Zauber Hawaiis von der Stille, dem Meer, den Sternen.“
-Joanne Harris-

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